Requiem (2006) Hans-Christian Schmid

REQUIEM (2006) Hans-Christian Schmid
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Was bedeutet die Heimat? Die Heimat ist zuhause, jemand gehört einfach dazu. Ein Teil von dieser Heimat bleibt immer in dem Mensch. Das Konzept von der Heimat „carries a rich set of cultural and ideological connotations that combine notions of belonging and identity with affective attachment to a specific place or region“[1] Dieses Phänomen ist besonders in Zusammenhang mit Deutschland gewinnbringend zu diskutieren, weil Deutschland ein langer Kampf mit seinen Grenzen hat. Es liegt in der Mittel von Europa und funktioniert öfters als nur eine überquerungs- Punkt von den angrenzenden Bundesstaaten, also was bedeutet Deutscher zu sein, wenn Deutschland selber nur ein Zwischengrund ist? Für Anneliese, Deutscher zu sein bedeutet Streng an Gott zu glauben, gute Sitten zu haben, gut für ihre Familie und für sich zu tun, und das einfache Glauben an dem Herrn Gott nie zu vergessen. In der Stadt Tübingen ist sie von allen diesen Sachen entfremdet worden.
Besonders in der DDR (1968 and 1990) entstammt eine neue Zerrissenheit Deutschlands. Diese Idee von “Ossies” und “Wessies” trennt sich Deutschland wieder in Teilen, der Schuld liegt noch heftig über Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg und die Deutschen identifizierten sich lieber als zwei Gruppen, die dieselbe Sprache sprachen, aber doch „anders“ waren. Es war eine Mentalität. In Hans-Christian Schmids Film Requiemwird zum Ersten Mal in Zusammenhang mit der bekannten und wahren Anneliese Michel Geschichte, die Rolle der Heimat und Identität in Frage gestellt. Immer kümmerte sich der Forschungsdiskussion mit der Religion und der Krankheit von Anneliese. Es wird nicht vorher analysiert, die Rolle der Heimat und die wahrscheinlich zerrissenen Gefühle der jungen Anneliese. Besonders im Film wird die Geschichte von Anneliese als Mensch geschildert, es ist ihre Geschichte, als Mensch, und als Produkt ihrer kleinen bayrischen Heimat. Sie leidet unter Schwierigkeiten nicht nur Zuhause anhand die Beziehung mit ihrer Mutter, sondern auch in dem Versuch eine normale Studenten zu sein, mit den anderen Studenten anzupassen, während gleichzeitig um ihren Epileptischen Anfällen sorgen zu müssen. Die Forschung über Epilepsie läuft noch, und in 1970 war noch Epilepsie nicht verstanden. Vielleicht auch gepaart mit einem gewissen Maß an Aberglauben und echten strengen Heimweh Gefühlen, kämpft Michaela in ihrem Kopf mit diesen Gefühlen, ohne irgendwelche professionelle Hilfe zu bekommen.  Jeder Student muss dieses Gefühl erfahren als er zur Uni geht, in das erste Umziehen.
Tradition liegt noch sehr nah am Herz in Bayern, auf der Website von Bayern steht, „Bayern ist eine Lebensart. Heiter und gelassen, manchmal etwas eigensinnig, aber immer mit einer gehörigen Portion Wirklichkeitssinn.”[2] Franken ist eine auch besonders Gläubige Stadt. Diese knüpft Anneliese immer wieder zurück mit ihrer Heimat, auch wenn sie versucht weg davon zu kommen. In Schmids Film fährt die junge Michaela Klingler nach Tübingen um zu studieren. Die wahre Anneliese Michel kam aus Bayern, insbesondere Klingenberg am Main, die in Franken liegt. Die starke Tradition und starkes Glauben an der Kirche ist vor allem im Film zu sehen. Der Film beginnt mit Michaela als sie oben zur Kirche läuft, sie betet, dass sie an der Uni studieren dürfte. Es ist klar, dass Michaela keine Angst hat um die Heimat zu lassen hat, und wusste auch, dass die Kirche und das Glauben den Vorrang in ihr Leben hat. Jedoch je weiter weg das sie von dem Land kommt, desto anstrengender die Gefühlen von Heimweh sind. Sie hat keine Angst, keine Furcht dagegen, aber anderseits die Mutter fürchtete am Meisten, dass wenn Michaela die Heimat für die Stadt weglässt, vergisst sie die Kirche und ihre Sitten. Diese ist in der Szene mit der Mutter zu finden, wenn die Mutter Michaelas neue Kleidung wegschmeißt. In dieser kühnen Behauptung, macht die Mutter es deutlich, dass sie überhaupt nicht mit Michaelas Modernisierung und neue Klamotten zufrieden ist, sie sieht Michaela in solchen Klamotten als fremd.
 Die Mutter ist die traditionelle, gläubige,  bayrische Frau und das Leben aufs Land ist alles was sie kennt. Mit Michaelas Klamotten kommt auch eine neue Personalität, sie ist nicht mehr die naive Michaela vom Lande, die die Mutter kennt. Als Michaela sich immer weiter in diesem Stadtleben assimilierte, änderte sich nicht nur die Klamotten, sondern auch ihre Personalität. Sie ist dünn geworden, sie kann nicht mehr die Kreuz anfassen, sie kann nicht mehr gut schlaffen. Alles konnte in ihrem Kopf, besonders nachdem sie ihre Jungfräulichkeit verliert, eingebildet werden. Man sieht auch wie sexuelle Michaela in der Stadt und mit diesen Klamotten geworden ist, ihre Körper wird plötzlich hervorgehoben und richtig in diesem Stadtleben anzupassen, vierliert Michaela ihre Jungfräulichkeit, etwas das für sie sehr wichtig als Glauber ist. Als jemand der Streng von Gottes Wort in der Bibel lebt, ist die Jungfräulichkeit für sie ehrwürdig, heilig. Sie redet die ganze Zeit über ihre Heilige Katherina von Biasca, damit sie immer identifizierte. Aber mit dem Verlust von ihrer Naivität und Jungfräulichkeit  kann sie eigentlich nicht mit der Rolle eine Nonne oder heilige Frau einnehmen, wenn Vorehelicher Geschlechtsverkehr begeht ist. Wahrscheinlich, weil der Film ihre gute Sitten und Strenge Glauben untersucht, kann dieser Punkt als Anfangspunkt ihre „verteufelung“ sehen.
Mit der Verfilmung von Schmid, ist es möglich, dass Michaela eigentlich alles in ihrem Kopf einbildet, das ist nicht in Derricksons Version möglich. Der Film ist ganz realistisch gedreht, es gibt nichts dämonisches oder außergewöhnlich Erschreckend, wie in  Scott Derricksons amerikanisierte Version The Exorcism of Emily Rose,  in dem, der wesentliche Punkt ist es, ein Horrorfilm zu drehen. In Schmids Film, Michaelas Gefühlsausbruchs können auch gleich eine Mischung von selbstgebildeten NachstellungenDer Exorzist (1973) sein, und echte epileptische Anfälle durch ihre Stress und Verwirrung bewirkt. Der Exorzist erschien in 1973, und Michaela ist in 1976 gestorben, also es ist allerdings möglich, dass sie den bekannten amerikanischen Film gesehen hat. Schmids Version der Anneliese Michel Erzählung untersucht diese Möglichkeit, dass sie dochepileptischen Anfälle gelitten hat, und alles mit den aufsehenerregende Fälle von Exorzismus einfach übertrieben hat. Michaela war eine gläubige Frau, es konnte doch möglich sein, dass sie unabsichtlich von dem Stress und den Verwirrungen and der Uni alles in ihrer Kopf gemischt hat. In diesem Fall, wäre es der Schuld der Eltern, die so tief in dem Glauben und Geschichten von Exorzismus beeinflusst waren. Sie haben nicht die Richtige Helfe für ihre Tochter besorgt. Michaela leidet unter der oft bedrückenden Verhandlungsatmosphäre Zuhause, in der sie letztendlich nicht mehr alleine auskommen konnte.

[1] Eigler, Friederike. “Critical Approaches to Heimat and the ‘Spatial Turn’.” New German Critique: An Interdisciplinary Journal of German Studies 115 (2012): 27–48.
[2] “Bayerisches Landesportal: Menschen in Bayern – Tradition Und Zukunft.” Accessed April 7, 2013. http://www.bayern.de/Menschen-in-Bayern-.2549/index.htm.

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