Keine Direkteflüge

Warum geht die Zeit immer so schnell vorbei? Es ist kaum zu glauben, dass es schon den 24en Juli ist, und das nur noch einen Monat gibt vor ich noch ein mal langsam meinen Weg zurück nach den USA mache. Na ja, so sagt man immer über die Zeit. So wurde es mir gesagt. Das erste Mal in Freiburg, mit der selben Führungen, hatte ich ziemlich wenig verstanden. Ich merkte letzten Sommer, dass ich natürlich viel mehr verstanden hatte, aber andererseits dieser Sommer hatte ich wirklich keine Sprache- Verständnis Grenze überhaupt. Es ist komisch zu denken, dass ich manchmal nicht merke wann etwas auf deutsch oder englisch ist, oder in welche Sprache ich in dem Moment denke, es ist einfach, und ich verstehe. Aber die Sprache, b.z.w Kommunikation überhaupt ist etwas besonderes. Ich habe mehrmals gehört, „ah wir können etwas nicht machen weil es morgen regen soll“. Aber das Problem ist das es hat fast den ganzen Monat geregnet, und soll auch nicht aufhören. Also wenn wir, wegen des Wetters etwas nicht machen, werden wir die ganze Zeit wahrscheinlich nichts machen können. Am Samstag sind Joe und ich nach Schauinsland gefahren. Wir haben einen alten netten Mann dort getroffen, der auch nichts gegen den Regen tun konnte, und hat aber auch nichts dafür mitgebracht. Es hat nur ganz oben auf dem Gipfel stark geregnet und Freiburg war immer noch schön und sonnig. Obwohl Joe und ich am Anfang oben wandern gehen wollten, merkten wir schon auf der langen Fahrt nach oben mit der Schauinslandseilbahn, dass die dicke Wassertropfen auf den Fenstern der Bahn hießt, dass wir doch nicht wandern gehen könnten. Nach der Zwanzigminuten schwebende Fahrt fanden wir uns gemütlich 1,284 m hoch auf dem nassen Berg in einem Cafe um zu sehen ob der Strömende Regen aufhören würde. Nachdem wir die Entscheidung getroffen haben, trotz des Wetters, wieder draußen zu gehen, und nur mit Regenschirmen bewaffnet. Bloß außerhalb der Tür ist ein alter Mann zu Joe gekommen. Das Haar hing um seinem Gesicht, seine Augen mit hellem Wasser gebadet, und der alte dicke Mann spuck mangelnde Bayrisch nach uns. Seine bleiche Lippen heult unverständlich Deutsch durch den auslaufender Regen. Entschuldigung, es war eigentlich kein Deutsch, was der Mann brummelte, es war Bayrisch. Joe versucht mehrmals den Mann zu verstehen und es dauert drei Mal bis ich endlich mitgekriegt hatte, was er fragte. Er wollte einen Begleiter mit einem Regenschirm um ihn unten zu seinem Reisebus zu laufen damit er nicht im regen laufen muss. Irgendwann wechselte er, ich glaube, zum Hochdeutsch, oder mindestens so viel wie er konnte, als er merkte wir ihn aus irgendwelchem Grund nicht verstehen könnten. Ich nahm ihn am Arm und lief nach unten. „Haben Sie auch jetzt Urlaub?“ Fragte der alte Mann. „Ist er Ihr Freund?“ fragte er weiter. Endlich fragte ich woher seine Reisegruppe kommen, und er antwortete; „Bayern.“ Dann langsam hatte ich meine Bamberg Zeit gebraucht um den Mann zu verstehen, den langsam versank er wieder nach Bayrisch. Später gab Joe zu, er hatte kein Wort die ganze Zeit verstanden. Ich stimme zu, es war kein Deutsch. Es fühlte ein bisschen (oder ein bissle) wie eine allerletzte Prüfung von meiner Zeit in Bayern. Ich glaube ich hatte es bestanden. Dann lachte die ganze Menge von alten Menschen schon im Bus über seine Pfiffigkeit. Er wollte mich eben mitbringen! Ich sagte ich hatte schon genug Zeit in Bayern verbracht. Sonntag kaufte ich mir die letzte von meinen Fahrkarten und Reise Sachen für die bittersüße Abenteuer zurück  nach den Staaten. Aber die Reise wird lang, ich kaufe keine Dirktflüge.

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